Energieeffizienz nicht nur mit Mais

Energieeffizienz nicht nur mit Mais

Marktbreit –

Energieeffizienz nicht nur mit Mais

Neues Verfahren ist flexibel auch für bisher problematische Substrate geeignet

Die Vorteile des neuen, innovativen SBBiogas-Verfahrens liegen vor allem in der Flexibilität bezüglich der
Einsatzstoffe. So können auch problematische Substrate wie Hühnertrockenkot, Putenmist oder Zuckerrüben in größeren Mengen eingesetzt werden. Durch die Verwendung dieser Einsatzstoffe entstehen den Betreibern ganz entscheidende Kostenvorteile. Zum einen, weil so kostengünstige Substrate verwertet werden können, zum anderen weil ab 2009 das EEG einen Bonus auf Masseeinsatz von 30 % Wirtschaftsdünger (Festmist, Gülle, Putenmist, Hühnertrockenkot) oder mehr bietet. Auf der Agritechnica in Hannover wurde der SBBiogas-Anlagentyp nicht nur deshalb als Maschine des Jahres 2008 ausgezeichnet.

Biogas ist von allen Energieformen aus nachwachsenden Rohstoffen die effektivste und wirtschaftlichste Form. Durch die gestiegenen Substratkosten in den letzten Jahren sind die Gewinnspannen für Biogasanlagen aber sehr viel geringer geworden. Als Einsatzstoffe kommen derzeit vor allem Maissilage und Gülle zum Einsatz. Landwirtschaftlicher Wirtschaftsdünger wie Mist, Putenmist, Hühnertrockenkot und problematische Feldfrüchte wie z. B. Rüben, Kartoffeln und Grassilagen kommen dagegen nur selten zum Einsatz, da die zur Zeit verfügbare Anlagentechnik in der Regel hierfür nicht geeignet ist.

Mit Biogas kann aus Pflanzen und organischen Abfallstoffen Biomethan, Strom und Wärme hergestellt werden. Es gibt heute in der Bundesrepublik Deutschland etwa 3.700 Biogasanlagen mit einer elektrischen Gesamtleistung von 1.300 MW. Auch als Wirtschaftsfaktor werden die erneuerbaren Energien in Deutschland immer wichtiger. So stiegen die Umsätze aus Installation und Betrieb von Anlagen bereits auf 24,6 Milliarden Euro an. Damit verbunden nahm auch die Zahl der Arbeitsplätze in der Branche auf 249.000 zu (Quelle: BMU). Durch die Steigerungen der Substratkosten in den letzten Jahren sind die Gewinnspannen für Biogasanlagen sehr viel geringer geworden. Aus diesem Grund müssen Technologien entwickelt und eingesetzt werden, um die angebauten Energiepflanzen optimal zu verwerten.

Deshalb müssen vor allem hier die Technologien zum Einsatz kommen, die ökonomisch und ökologisch den größten Nutzen versprechen. Biogas ist von allen Energieformen aus nachwachsenden Rohstoffen die effektivste und wirtschaftlichste Form. Auf dieses, bei uns vor der Haustür vorhandene Potential zur Energiegewinnung aus unseren heimischen Energiepflanzen, zu verzichten, können wir uns mit unseren persönlichen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten von den Energiemärkten nicht mehr leisten. Eine hohe Flächenproduktivität beim Anbau von Energiepflanzen, aber auch von den in Konkurrenz stehenden Futterpflanzen, nimmt eine vorrangige Stellung ein.

Das produzierte Biogas bzw. die daraus erzeugte elektrische Energie wird in das Netz der Energieversorger eingespeist. Mit einer 500 kW Biogasanlage kann der Jahresbedarf von etwa 1.100 Haushalten gedeckt werden. Die produzierte Wärmeenergie kann oft an benachbarte Industriebetriebe oder Haushalte abgegeben werden. So können auch benachbarte Betriebe und Haushalte dann ihren Bedarf an Wärmeenergie durch die günstige Biowärme abdecken.

Als Einsatzstoffe kommen vor allem landwirtschaftlicher Wirtschaftsdünger wie Gülle und lokal angebaute Feldfrüchte, sowie Ganzpflanzensilage, Maissilage und Grassilage zum Einsatz. Einen weiteren Einsatzstoff stellt oft der kommunale Grünschnitt dar.

Als Verfahren zur Biogasproduktion aus unterschiedlichen landwirtschaftlichen Produkten, kommt vor allem das innovative SBBiogas-Verfahren zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um eine verfahrensspezifische Kombination aus thermophiler Vergärung (mit über 50°C) mit mesophiler Nachgärung (44°C). Das Ganze wird in einem Behälter aus Stahlbeton und langjährig erprobten Betonschutzsystemen, mit einem innen liegenden thermophilen Fermenter und einem außen liegenden Nachfermenter realisiert. Der große Vorteil dieses Verfahrens liegt vor allem in der Flexibilität bezüglich der Einsatzstoffe. So können auch problematische Substrate wie Hühnertrockenkot, Putenmist oder Zuckerrüben in größeren Mengen eingesetzt werden. Durch die Verwendung dieser Einsatzstoffe entstehen den Betreibern ganz entscheidende Kostenvorteile. Zum einen, weil so kostengünstige Substrate verwertet werden können, zum anderen weil ab 2009 das EEG einen Bonus auf Masseeinsatz von mindestens 30 % Wirtschaftsdünger bietet.

Durch diese optimierte Verfahrenstechnik können so aus der gleichen Menge Substrat mit einer SBBiogas-Anlage im Vergleich zu üblichen Biogasanlagen um bis zu 30 % mehr Energie produziert werden. Dies wurde nun in einem aktuell unabhängig durchgeführten DLG-Test bestätigt. Das Testzentrum der DLG hat den Anlagentyp der SBBiogas GmbH getestet und hat, bezogen auf die aktuellen KTBL-Werte, eine 26 % höhere Biogasproduktion festgestellt. Bezogen auf Standardanlagen beträgt die Biogasausbeute sogar über 30 %.

Ein weiteres Argument für die Verwendung der SBBiogas-Technik ist die Option zur Ausbringung von Sedimenten. Dies wurde durch die betriebsinterne Entwicklung einer innovativen Räum- und Saugeinrichtung ermöglicht. Der Einsatz dieser Technologie ermöglicht die Verwendung von Substraten mit hohem Erdanhang wie Zuckerrüben, Kartoffeln oder auch kommunaler Grünschnitt. Auch bei der Verwendung von Putenmist oder Hühnertrockenkot ist immer auch ein hoher Eintrag an mineralischen Stoffen in die Biogasanlage gegeben. Diese Stoffe können innerhalb von kurzer Zeit zu einem Versanden des Fermenters führen, wenn dieser nicht geräumt werden kann. So wurde in einer kürzlich durchgeführten Diplomarbeit an der FH Ansbach bestätigt, dass eine Versandung und Reduzierung des effektiven Fermenterraums um mehr als 20% schon innerhalb eines Jahres auftreten kann. Als weitere Folge der Versandung kann eine Minderung der Heizleistung des Fermenters spürbar werden, was dann auch eine Reduzierung der Abbauleistung nach sich zieht.

In einem chemisch und mikrobiologisch ausgestatteten Labor führt das Unternehmen spezifische Untersuchungen und begleitende Messungen direkt am Ort des Geschehens durch. Ein wichtiger Baustein dieser Untersuchungen sind die Nährstoffanalysen für Makro-, Mikronährstoffe und Spurenelemente. Nach Auswertung aller untersuchten Daten kann dann eine entsprechende Substratmischung mit den nötigen Hilfsstoffen den Biogasanlagen zugeführt werden. So erhält SBBiogas eine optimale Kontrolle über den Anlagenstatus und ist in der Lage, die Energieproduktion der Biogasanlage und deren Erträge immer am Optimum zu fahren.

Weitere Information erhalten Sie bei:

SBBiogas GmbH
Dipl.-Ing. Hans-W. Christ
Mainleite 35
97340 Marktbreit

Tel.: 09332 / 50 55-0
Fax: 09332 / 50 55-55

E-mail: mail@sbbiogas.de
www.sbbiogas.de

Besuchen Sie SBBiogas:

Bio Energy Europe
(im Rahmen der EuroTier 2008)
Hannover, Messegelände
Halle 25, Stand J06
11. – 14. November 2008

Bildunterschrift:
Neubau einer Biogasanlage mit großzügigem Fahrsilo für unterschiedliche Substrate