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Umwelt News
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Weiterentwicklung der energiepolitischen Rahmenbedingungen auf gutem Weg: Anfang 2009 treten... |
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Berlin (pressrelations) - Weiterentwicklung der energiepolitischen Rahmenbedingungen auf gutem Weg: Anfang 2009 treten weitere Rechtsänderungen in Kraft
Die Stärkung des Wettbewerbs auf den Energiemärkten, die Steigerung der Energieeffizienz und der Ausbau der erneuerbaren Energien werden im kommenden Jahr in Deutschland weiter vorangetrieben. Zum Jahresbeginn 2009 treten hierfür eine Reihe von Rechtsänderungen bzw. Maßnahmen in Kraft, weitere Vorhaben sind in konkreter Vorbereitung.
Hierzu der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos: "Wir setzen den eingeschlagenen energiepolitischen Kurs konsequent fort. Ziel bleibt eine möglichst kostengünstige Energieversorgung durch die Stärkung des Wettbewerbs, eine möglichst effiziente Nutzung der Energie und ein weiterer Ausbau der erneuerbaren Energien. Praktische Energiepolitik im Interesse von Wirtschaft und Verbrauchern ist die Summe vieler Einzelmaßnahmen."
Anreizregulierung der Netzentgelte
Am 1. Januar 2009 beginnt die Anreizregulierung der Netzentgelte. Mit dieser Verordnung werden den Netzbetreibern Anreize für eine kosteneffiziente Betriebsführung gesetzt. Die Netzbetreiber können nun zeigen, wie leistungsfähig die einzelnen Unternehmen sind.
Umsetzung der Transparenzinitiative des Bundeswirtschaftsministeriums
Mit dem Ziel einer verbesserten Transparenz sollen ab dem 2. Quartal kommenden Jahres die Kraftwerksdaten bei der Strombörse veröffentlicht sowie die Stromrechnungen informativer und nachvollziehbarer gestaltet werden. Damit wird die Transparenzinitiative durch konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Verbraucher konsequent umgesetzt. Auch das Bundeswirtschaftsministerium wird sein Informationsangebot unter www.energie-verstehen.de weiter ausbauen.
Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz
Durch das novellierte Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz wird die Förderung der kombinierten Nutzung von Strom und Wärme weiter ausgebaut. Kraft-Wärme-Kopplung ist eine Schlüsseltechnologie, die wir noch stärker als bisher nutzen wollen: Wenn Strom produziert wird, sollte, dort wo möglich, Abwärme nicht einfach in die Luft gehen. Das zum 1. Januar 2009 in Kraft tretende Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz schafft hierfür die Voraussetzungen.
Novelle der Heizkostenverordnung
Über die novellierte Heizkostenverordnung kann der Verbraucher zukünftig seine Heizkostenrechnung durch sein Verbrauchsverhalten stärker als bisher beeinflussen. Gebäudeenergieausweise können jetzt bei allen Wohngebäuden verlangt werden, bisher galt dies nur für Häuser, die vor 1966 fertig gestellt wurden; der Käufer oder Mieter einer Immobilie weiß so zukünftig, auf was er sich energieseitig bei Kauf oder Miete einlässt.
Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)
Bei den erneuerbaren Energien sind die Voraussetzungen für den raschen Ausbau entsprechend den von der Bundesregierung selbst gesetzten Ausbauzielen - den Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung bis 2020 auf 30 Prozent zu erhöhen - geschaffen worden: Zum 1. Januar 2009 tritt das novellierte EEG in Kraft. Damit verbunden sind teilweise deutlich erhöhte Einspeisevergütungen, insbesondere in technologisch anspruchsvollen und gleichzeitig wegen ihrer Mittel- und Grundlastfähigkeit energiepolitisch besonders wünschenswerten Bereichen, wie Offshore-Windkraft, Geothermiekraftwerken und Biogasverstromung.
Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz
Ebenfalls ab dem 1. Januar 2009 gilt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, das in dem hinsichtlich Energieverbrauch und CO2-Emissionen besonders wichtigen Bereich der Wärmeerzeugung den Ausbau erneuerbarer Energien im Gebäudebereich voranbringen soll.
Energieleitungsausbaugesetz
Im Verlauf des Jahres 2009 werden weitere Maßnahmen folgen, insbesondere auch das Gesetz zur Beschleunigung des Ausbaus der Höchstspannungsnetze, das planungsrechtliche Hindernisse für vordringliche Leitungsprojekte beseitigen soll. Durch einen beschleunigten Netzausbau werden die Voraussetzungen für eine bessere Integration der der erneuerbaren Energien und zur Stärkung des Wettbewerbs geschaffen.
"Auch wenn der erheblich gesunkene Ölpreis derzeit eine höchstwillkommene Entlastung für uns alle darstellt: Die Verbraucher müssen sich darauf einstellen, dass dies auf Dauer nicht so bleiben wird. Energie ist ein knappes und teures Gut. Deshalb haben wir mit dem Integrierten Energie- und Klimaprogramm den richtigen Weg eingeschlagen. Mit dem von mir angestoßenen Maßnahmenpaket für mehr Wettbewerb bei Strom und Gas haben wir für den Verbraucher spürbare Erfolge erreicht, etwa wenn ich an das verschärfte Kartellrecht denke, das die Gasversorger schon zu Zugeständnissen gezwungen hat. Mit den jetzt neu in Kraft tretenden Maßnahmen setzen wir diesen erfolgreichen Weg fort. Wir stärken Wettbewerb und Transparenz weiter und rüsten unsere Energieversorgung insgesamt für die Herausforderungen der Zukunft," erklärt Bundesminister Glos abschließend.
Das Internetangebot des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie: http://www.bmwi.de
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TÜV Report 2009: Mazda erneut mit Bestwerten |
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Leverkusen (pressrelations) - TÜV Report 2009: Mazda erneut mit Bestwerten
Mazda ist wieder unter den Gewinnern: Beim AUTO BILD TÜV-Report 2009 holt der Mazda2 einen erfolgreichen 2. Platz in der Altersklasse der Zwei- bis Dreijährigen und kann damit das nahezu mängelfreie Ergebnis des Vorjahres erneut bestätigen.
In Zusammenarbeit mit der Zeitschrift AUTO BILD wertete der Verband der TÜV e.V. (VdTÜV) über 7 Millionen Hauptuntersuchungen (HU) aus und beurteilte damit insgesamt 201 Fahrzeugmodelle nach ihren Stärken und Schwächen. Zu den Prüfkriterien gehören neben der Kontrolle der Bremsen, des Abgassystems und der Beleuchtung auch die elektronischen Sicherheitssysteme und die Überprüfung der Lenkung. Dabei bestätigt sich erneut: In allen Altersgruppen haben die Pkw-Modelle aus Japan und Deutschland die Nase vorn.
Der Mazda2 konnte mit einer Mängelquote von lediglich 2,1% einen erfolgreichen 2. Platz für sich beanspruchen. Auf dem 5. Platz behauptet sich ebenfalls ein Mazda: Mit einer Fehlerquote von nur 2,7% gehört der Mazda3 in der Altersgruppe der Zwei- bis Dreijährigen Modelle gleichfalls zu den Fahrzeugen mit der geringsten Reparaturanfälligkeit in der Statistik.
Bereits im letzen Jahr ergatterte der Mazda2 die Silbermedaille und bestätigt nun erneut die konstant hervorragende Qualität der Mazda Modelle. Der aktuelle Mazda2 setzt seit 2007 diese Erfolgsstory fort. Als „World Car of the Year 2008“ überzeugt der Kleinwagen mit Höchstnoten im Euro NCAP-Crashtest und gehört darüber hinaus zu den Top 10 der ökologischsten Autos nach der VCD-Umweltliste 2007/2008.
Der AUTO BILD TÜV-Report ist besonders für Gebrauchtwagenkäufer einer der wichtigsten Ratgeber in Deutschland und informiert über Qualität und Beschaffenheit von gebrauchten Fahrzeugen. Die vollständigen Ergebnisse des AUTO BILD TÜV-Reports 2009 erscheinen am Freitag, 19. Dezember 2008 und sind an jeder TÜV-Station und im Zeitschriftenhandel erhältlich.
URL: http://www.mazda.de/
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Fraport setzt bereits über 40.000 Bäume |
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Frankfurt am Main (pressrelations) - Fraport setzt bereits über 40.000 Bäume
Fraport beginnt mit Ersatzaufforstung schon vor Richterspruch – Schulte: „Optimismus und Verantwortung zugleich“
FRA/dw – Die Fraport AG hat bereits jetzt mit den Ersatzaufforstungen im Zusammenhang mit dem Flughafenausbau begonnen. Wie ein Sprecher des Unternehmens heute in Frankfurt mitteilte, wurde der Anfang mit zwei kleineren Flächen im Stadtgebiet Frankfurt gemacht. Stefan Schulte, für den Ausbau zuständiger stellvertretender Vorstandsvorsitzender: "Wir unterstreichen damit unsere Erwartung und unseren Optimismus, dass uns das Gericht grünes Licht für die Erweiterung unseres Flughafens gibt. Gleichzeitig demonstrieren wir unsere Verantwortung, Umweltbeeinträchtigungen im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Landebahn zu kompensieren. Wir wollen gute Nachbarn sein und leisten frühzeitig Ersatz."
In Nieder-Erlenbach werden nach Angaben des Fraport-Sprechers 26.000 Bäume und Sträucher auf rund vier Hektar gepflanzt. Damit erfolge die Erweiterung des bestehenden Auwaldes am Erlenbach, inklusive eines gestuften Waldrandes.
In Praunheim handelt es sich nach Mitteilung des Sprechers um die Aufforstung einer ehemals für den Ackerbau genutzten Fläche von knapp drei Hektar zwischen dem nordwestlichen Ortsrand und der Autobahn A5. Dort wurde ein edellaubholzreicher Eichenmischwald entwickelt, in dem die Traubeneiche die überwiegend anzutreffende Baumart darstelle. Im Nordosten, Süden und Südwesten sei ein Waldrandstreifen vorgelagert worden. Im Norden grenze der neue Wald an eine bereits früher erfolgte Neuaufforstung der Stadt Frankfurt für das Frischezentrum am Martinszehnten.
Der Sprecher erklärte weiter, insgesamt würden bei der Praunheimer Fläche 15.000 Bäume und Sträucher gesetzt. Eine Frankfurter Baumschule verwende im Auftrag der Fraport nur heimische Pflanzen aus dem Rhein-Main-Gebiet. Mit den Eigentümern der Flächen habe die Fraport Gestattungsverträge abgeschlossen. Für den Wegfall der landwirtschaftlichen Nutzung werde eine Entschädigung gezahlt.
Auch bei anderen Ersatzaufforstungen ist die Fraport nach ihren eigenen Angaben "bereits aktiv". Bei Ronneburg seien bereits seit 2006 drei Hektar aufgeforstet. Rund um den Hof Wasserbiblos bei Riedstadt beginne in diesen Tagen eine Sondierung auf mögliche Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg. Bei allen anderen Aufforstungen sei bereits im November eine Beprobung des Oberbodens bezüglich des Stickstoffgehaltes erfolgt. Sollte sich der Stickstoffgehalt aufgrund der bisherigen landwirtschaftlichen Nutzung als zu hoch erweisen, müsse vor der Aufforstung erst eine stickstoffzehrende Zwischenbegrünung stattfinden, da sonst Belastungen des Grundwassers entstehen könnten.
Fraport-Vize Schulte zeigte sich über den Einsatz seiner Mann¬schaft für den Ausgleich hochzufrieden und mahnte gleichzeitig einen sachlichen Stil für den Start der Baumaßnahmen an. "Jeder sieht unser Engagement für den Ausgleich. Der Ausbau dient der Zukunft der Region und schafft Arbeitsplätze. Diese Abwägung sollte man vornehmen, wenn wir nach dem von uns erwarteten positiven Gerichtsentscheid mit der Rodung begin¬nen werden", sagte Schulte wörtlich.
Für den Ausbau des Frankfurter Flughafens müssen 282 Hektar Wald gerodet werden. Als Ausgleich dafür ist im Planfeststellungsbeschluss vom 18.12.2007 die Ersatzaufforstung von 286 Hektar vorgegeben. Die Aufforstungen sind auf 13 unterschiedlich große Teilflächen im Rhein-Main-Gebiet verteilt.
Neben dem forstrechtlichen Ausgleich ist eine sehr umfangreiche naturschutzrechtliche Kompensation planfestgestellt, deren Realisierung auch bereits in vollem Gange ist. Beispielsweise ist die Reaktivierung der Nidda-Aue bei Ilbenstadt schon abgeschlossen. Im ehemaligen US-Munitionsdepot im Wald bei Langen laufen die vorbereitenden Arbeiten für die Renaturierung der Bunker und Öffnung der gesamten Anlage von 100 Hektar.
URL: http://www.fraport.de
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Übergangsregelung für Pflanzenöl – Kraftwerke besiegelt |
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Berlin (pressrelations) - Übergangsregelung für Pflanzenöl – Kraftwerke besiegelt
Wir wollen mit der gefundenen Lösung eine Wirtschaftlichkeit der Anlagen sicherstellen
Anlässlich aktueller Diskussionen um die wirtschaftliche Zukunft von Pflanzenöl-BHKW, die Palm- und Sojaöl nutzen, erklären die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagfraktion, Marie-Luise Dött MdB, und die zuständige Berichterstatterin, Dr. Maria Flachsbarth MdB:
Der Deutsche Bundestag hat in seiner heutigen Sitzung eine Übergangsbestimmung für den Einsatz von Palmöl und Sojaöl in Blockheizkraftwerken (BHKW) beschlossen. Die Regelung wurde als so genanntes Artikelgesetz zusammen mit dem Energieeinspargesetz (EnEG) in 2./3. Lesung verabschiedet.
Nach diesem Beschluss haben Anlagen, die vor dem 5. Dezember 2007 erstmalig in Betrieb genommen wurden oder bis zu diesem Zeitpunkt der Kaufvertrag für die Anlage geschlossen wurde, ab dem 1. Januar 2009 solange weiter den Anspruch auf den Bonus für nachwachsende Rohstoffe (NawaRo-Bonus) aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2009, bis eine Nachhaltigkeitsverordnung in Kraft getreten ist. Weiterhin wurde festgelegt, dass diese Regelung zunächst bis zum 31. Dezember 2009 befristet ist. Wir wollen mit der gefundenen Lösung eine Wirtschaftlichkeit der Anlagen sicherstellen. Betreiber von Blockheizkraftwerken, die im Vertrauen auf das im Bundestag verabschiedete EEG Investitionen vorgenommen haben, dürfen nicht unverschuldet in Existenznot gelangen. Nach Vorliegen der Nachhaltigkeitsverordnung wird ausschließlich zertifiziertes Pflanzenöl Anspruch auf den NawaRo-Bonus im EEG eröffnen. Um dafür jetzt die weiteren rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, haben wir als Stichtag für die Kriterien der Nachhaltigkeitsverordnung in Fragen der Landnutzungsänderung den 1. Januar 2005 vereinbart.
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hatte rechtzeitig im parlamentarischen Verfahren auf die Notwendigkeit einer Übergangsregelung für bestehende Anlagen hingewiesen und deren Verabschiedung gegenüber dem Koalitionspartner immer wieder eingefordert. In einer Koalitionsverhandlung am 4. Dezember 2008 haben wir endlich eine politische Einigung erzielt, die der Deutsche Bundestag mit dem heutigen Beschluss umsetzt. Die Übergangsbestimmung wird voraussichtlich am 13. Februar 2009 im Bundesrat behandelt. Danach ist ein rückwirkendes Inkrafttreten zum 1. Januar 2009 vorgesehen.
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
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http://www.cducsu.de
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IWR-Studie 2008: Erneuerbare Energien in NRW weiter auf dem Vormarsch/ Zahl der Beschäftigten... |
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Wuppertal (pressrelations) - IWR-Studie 2008: Erneuerbare Energien in NRW weiter auf dem Vormarsch/
Zahl der Beschäftigten und Umsatz deutlich gestiegen/ 15,7 Millionen Tonnen CO2 Emissionen eingespart
Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW teilt mit:
Düsseldorf. Die regenerative Energiewirtschaft in Nordrhein-Westfalen boomt. Rund 21.000 Beschäftigte halfen im Jahr 2007 in den rund 3.200 erfassten Firmen bei der Herstellung, Errichtung und dem Service regenerativer Anlagen (2006: 18.500 Beschäftigte in 3.100 Unternehmen). Die Umsätze der Unternehmen der Branche stiegen im vergangenen Jahr um 14,5 Prozent auf ca. 5,5 Mrd. Euro. Diese Zahlen gehen aus der aktuellen Studie "Zur Lage der Regenerativen Energiewirtschaft in NRW in 2007" hervor, die das IWR (Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien in Münster) im Auftrag des NRW-Wirtschaftsministeriums erstellt hat.
Die regenerative Energiewirtschaft in Nordrhein-Westfalen ist mittlerweile industriepolitisch sehr bedeutsam: Von den in 2007 weltweit errichteten Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 20.000 Megawatt kam jedes zweite eingebaute Getriebe aus Nordrhein-Westfalen. Das Bundesland weist weltweit die höchste Standortdichte von Getriebe-Herstellern für Windkraftanlagen auf, wobei das Herz der Getriebetechnik für Windkraftanlagen derzeit im Ruhrgebiet schlägt. Auch im Bereich der Solarkollektoren und Regelungen gehören nordrhein-westfälische Unternehmen zu den europaweit führenden Herstellern. Nordrhein-Westfalen kann zudem mit dem Messlabor und der Testfertigungslinie am Labor und Servicecenter des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme in Gelsenkirchen, dem größten Binnenland-Testfeld für Windkraftanlagen in Grevenbroich und dem Solarturmkraftwerk in Jülich mit Highlights einer regenerativen Energieinfrastruktur aufwarten.
Auch hat der Beitrag erneuerbarer Energien (inkl. Grubengas) in den Bereichen Strom, Wärme und Treibstoffe in Nordrhein-Westfalen in 2007 erneut weiter zugelegt. Im Land wurden im vergangenen Jahr rund 10 Milliarden Kilowattstunden(KWh) Strom aus regenerativen Energien erzeugt, das entspricht einem Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2006: 8,5 Mrd. KWh). Damit stammte über 10 Prozent an der bundesweiten regenerativen Stromerzeugung aus Nordrhein-Westfalen. Diese Menge ist größer als der gesamte regenerativ und fossil erzeugte Strom in Mecklenburg-Vorpommern oder Thüringen.
Die regenerative Wärmeerzeugung stieg gegenüber 2006 um rund 10 Prozent auf 5,6 Mrd. KWh. Beim Treibstoff steigerte sich die Produktion um 13 Prozent auf rund 570.000 Tonnen bzw. 5,8 Mrd. KWh.
Durch die verstärkte Nutzung der regenerativen Energien und des Grubengases stieg auch der nordrhein-westfälische Beitrag zum Klimaschutz. Es konnten landesweit 15, 7 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden, 1,5 Millionen Tonnen mehr als in 2006 (= 14,2 Mill. Tonnen).
Die Studie ist abrufbar unter den Internet-Adressen http://www.iwr.deund http://www.wirtschaft.nrw.de.
http://www.energieagentur.nrw.de
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