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Wednesday, 10. March 2010
 
 
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Umwelt News
Wäschetrockner bei EcoTopTen PDF Drucken E-Mail
(pressrelations) -
Wäschetrockner bei EcoTopTen

Angebot effizienter Geräte hat sich nahezu vervierfacht / Außerdem aktualisiert: Marktübersicht zu Waschmaschinen


An der Luft oder in einem unbeheizten Raum trocknet Wäsche immer noch am umweltfreundlichsten. Doch an feuchtkalten Tagen und während der Heizperiode kann dies zu einer Herausforderung werden. Was viele nicht wissen: Wer seine Wäsche dann in einem beheizten Raum trocknet, verbraucht zusätzliche Energie. In diesem Fall ist die Nutzung eines effizienten Wäschetrockners aus Umweltsicht meist die bessere Alternative. Aber Vorsicht: Noch immer gehören viele Trockner zur Energieeffizienzklasse C und verschwenden unnötig viel Energie.

?EcoTopTen empfiehlt dagegen ausschließlich moderne Gas- und Wärmepumpentrockner der A-Klasse, die bis zu 50 Prozent weniger Energie verbrauchen als konventionelle Geräte?, sagt EcoTopTen-Projektleiterin Dr. Dietlinde Quack. Die gute Nachricht: Das Angebot hat sich mit 15 Modellen gegenüber den letzten EcoTopTen-Empfehlungen nahezu vervierfacht.

Wichtig zu wissen: Wärmepumpentrockner enthalten klimawirksame Kältemittel.
?Deshalb ist es absolut notwendig, die Geräte an ihrem Lebensende fachgerecht und umweltfreundlich zu entsorgen?, betont Dr. Dietlinde Quack.
?Hier sind Hersteller und Händler gleichermaßen gefordert, Verbraucher umfassend zu informieren und geeignete Rücknahme- und Entsorgungssysteme zu gewährleisten.?

Die aktualisierte EcoTopTen-Marktübersicht zu Wäschetrocknern finden Sie
hier: www.ecotopten.de/prod_trocknen_prod.php .

Außerdem aktualisiert: Die EcoTopTen-Marktübersicht zu Waschmaschinen. Fast alle neuen Maschinen haben heute bereits niedrige Werte beim Energie- und Wasserverbrauch. Mit Waschmaschinen der Energieeffizienzklasse A, Waschwirkung A und Schleuderdrehzahl A oder B mit mindestens 1400 Umdrehungen pro Minute sind Verbraucher daher schon ? fast ? auf der sicheren Seite. Darüber hinaus sollte sich aber auch das Fassungsvermögen an der tatsächlich anfallenden Wäschemenge orientieren. Zwar sind zunehmend Maschinen mit sieben, acht oder sogar zehn Kilogramm Fassungsvermögen im Handel. ?Diese Maschinen sind aber nur in Ausnahmefällen für Privathaushalte sinnvoll, in denen regelmäßig ungewöhnlich viel Wäsche anfällt?, sagt Dr.
Dietlinde Quack.

Denn werden große Maschinen nicht voll beladen, verbrauchen sie pro Kilogramm Wäsche meist mehr Wasser und Strom als ein kleineres Gerät bei gleicher Beladung. Von Waschmaschinen im XL-Format rät EcoTopTen daher weiterhin ab. ?Stattdessen empfehlen wir Geräte mit Trommeln für fünf Kilogramm Wäsche und für große Haushalte Maschinen mit sechs Kilogramm Fassungsvermögen?, sagt die Expertin. Doch gut gekauft ist noch nicht effizient gewaschen. ?Entscheidend sind die richtige Temperaturwahl, Waschmitteldosierung und Beladung?, betont Dr. Dietlinde Quack. ?Optimal genutzt können Verbraucher bis zu einem Drittel ihrer Kosten für das Wäschewaschen verringern. Davon profitiert nicht nur die Haushaltskasse, sondern auch die Umwelt.?

Trotz vorhandener Mengenautomatik ist es außerdem immer sinnvoller, die Waschmaschine voll zu beladen. Denn der Energie- und Wasserverbrauch wird nicht proportional zur Beladung reduziert. Bei halber Beladung liegt er noch immer bei 75 bis 85 Prozent, bei sehr hochwertigen Geräten bei etwa 60 bis 70 Prozent. ?Da Waschmaschinen leider häufig nicht voll beladen werden, wäre eine Kennzeichnung, wie effektiv die Mengenautomatik den Strom- und Wasserverbrauch verringert, sinnvoll, zum Beispiel auf dem Energielabel?, sagt Dr. Dietlinde Quack. ?Das ist zurzeit aber noch nicht der Fall.? EcoTopTen informiert daher auch über die Energie- und Wassereinsparungen bei halber Beladung.

Die aktualisierte EcoTopTen-Marktübersicht zu Waschmaschinen finden Sie
hier: www.ecotopten.de/prod_waschen_prod.php .

EcoTopTen ist eine groß angelegte Kampagne für nachhaltigen Konsum und Produktinnovationen im Massenmarkt, die das Öko-Institut initiiert hat. In regelmäßigen Abständen empfehlen die WissenschaftlerInnen eine Auswahl an hochwertigen, so genannten EcoTopTen-Produkten, die ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis haben und aus Umweltsicht allesamt Spitzenprodukte sind. Typische Produkte, die die EcoTopTen-Kriterien nicht erfüllen, werden zum Vergleich vorgestellt. Damit können EcoTopTen-Marktübersichten die Kaufentscheidung für rundum gute Produkte erleichtern. Sie finden sie im Internet auf www.ecotopten.de unter der Rubrik ?Produktempfehlungen?. Bis Ende 2010 folgen insgesamt 20 aktuelle Marktübersichten, die nächste zu Waschmaschinen und Wäschetrocknern.

Das EcoTopTen-Forschungsprojekt wurde bis März 2007 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, die EcoTopTen-Kampagne vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und der Stiftung Zukunftserbe. Seit Oktober 2007 wird EcoTopTen von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt im Rahmen des Kampagnenbündnisses energieeffizienz ? jetzt! gefördert. Medienpartner ist das Monatsmagazin ?natur kosmos?. Wollen Sie regelmäßig über EcoTopTen informiert werden?
Abonnieren Sie den EcoTopTen-Newsletter und senden Sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können .


Ansprechpartnerin:

Projektleiterin Dr. Dietlinde Quack
Öko-Institut e.V., Geschäftsstelle Freiburg Institutsbereich Produkte Stoffströme Telefon 0761/45295-48
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Das Öko-Institut ist eines der europaweit führenden, unabhängigen
Forschungs- und Beratungsinstitute für eine nachhaltige Zukunft. Seit der Gründung im Jahr 1977 erarbeitet das Institut Grundlagen und Strategien, wie die Vision einer nachhaltigen Entwicklung global, national und lokal umgesetzt werden kann. Das Institut ist an den Standorten Freiburg, Darmstadt und Berlin vertreten.
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Nachhaltig erzeugte Biokraftstoffe - ein Beitrag zu Klimaschutz und Energiesicherheit PDF Drucken E-Mail
Berlin (pressrelations) -
Nachhaltig erzeugte Biokraftstoffe - ein Beitrag zu Klimaschutz und Energiesicherheit

Biokraftstoff-Quote wird auf 5,25 Prozent erhöht

Anlässlich der zweiten und dritten Lesung des Biokraftstoffquotengesetzes erklärt die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött MdB:

Biokraftstoffe richtig erzeugt und angewandt, haben ein enormes Potential, über das wir auch in Deutschland verfügen. Sie tragen dabei zur Versorgungs- und Energiesicherheit Deutschlands und Europas bei. Biokraftstoffe haben aber auch eine preisstabilisierende Funktion, ohne sie hätte der Ölpreis im letzten Jahr um bis zu 15 Prozent höher liegen können.

Das Biokraftstoffquotengesetz hebt die Quote, die im Entwurf des BMU ursprünglich auf 4,8 Prozent abgesenkt war, auf Initiative der Union auf 5,25 Prozent an. Und ebenfalls auf Initiative der Union wurde der Anstieg der Besteuerung bei Biodiesel für 2009 von 6 auf 3 Cent pro Liter begrenzt.

Dass Biomasse nur bei gesicherter Nachhaltigkeit ihrer Erzeugung und Verarbeitung zur Herstellung von Kraftstoffen verwendet wird, ist unerlässlich. Deshalb hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Gespräch mit Bundesminister Gabriel auch so deutlich darauf Wert gelegt und den von ihm vorlegten Fahrplan für eine Nachhaltigkeitsverordnung zur Grundbedingung für unsere Zustimmung zu dem Gesetz gemacht.

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
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http://www.cducsu.de
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Veröffentlichungsstopp von EU-Subventionen: GRÜNE kritisieren Lautenschläger PDF Drucken E-Mail
Wiesbaden (pressrelations) -
Veröffentlichungsstopp von EU-Subventionen: GRÜNE kritisieren Lautenschläger

Der heute von der hessischen Landwirtschaftsministerin Silke Lautenschläger (CDU) verkündete Stopp der Veröffentlichung von Agrarsubventionen im Internet, die eigentlich zum 30. April erfolgen sollten, wird von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN scharf kritisiert. Die Veröffentlichung sollte aufgrund einer EU-Richtlinie zum 30. April erfolgen und wird in anderen Ländern der EU bereits umgesetzt.

"Frau Lautenschläger verschanzt sich hinter einigen erstinstanzlichen, nicht rechtkräftigen, Urteilen von Verwaltungsgerichten und verhindert damit die Schaffung von Transparenz im Agrarsektor. Wir GRÜNE sprechen uns dafür aus, dass alle Subventionen, nicht nur im Agrarbereich, für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht werden. Für die Leistungen an die Biobauern ist dies übrigens schon derzeit der Fall. Diese können auch in Hessen bereits seit Ende letzten Jahres im Internet abgerufen werden", erklärt der agrarpolitische Sprecher von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, Martin Häusling, zu der heute verbreiteten Erklärung Lautenschlägers.

"Frau Lautensschläger betreibt damit das Geschäft großer konventioneller Agrarbetriebe und der Agrarindustrie, die nicht offenbaren wollen, was sie von der EU erhalten. Wer jedoch Beihilfen erhält, hat bereits bei der Beantragung unterschrieben, dass er mit der Offenlegung dieser Daten einverstanden ist. In anderen Ländern der EU wird dies ohne Probleme genau so praktiziert. In Deutschland versuchen jedoch eine bestimmte Gruppe von Landwirten und die Agrarindustrie diese Transparenz zu hintertreiben. Diese erhalten jetzt offene Unterstützung aus CDU-Kreisen. Wir werden diese Hinterzimmermauscheleien mit den EU-Geldern jedoch nicht länger akzeptieren", macht Martin Häusling die GRÜNE Position deutlich.


Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne
Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Web: http://www.gruene-fraktion-hessen.de
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Baumpflanzaktion in Bad Frankenhausen anlässlich des ?Tages des Baumes? PDF Drucken E-Mail
Erfurt (pressrelations) -
Baumpflanzaktion in Bad Frankenhausen anlässlich des ?Tages des Baumes?

Am Sonnabend, dem 25. April 2009, ab 10 Uhr, werden die Thüringer Forstverwaltung, der Landesverband Thüringen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und weitere Partner anlässlich des "Tag des Baumes" eine Pflanzung von 4.500 Bäumen und Heckenpflanzen im Park des Reha-Zentrums Bad Frankenhausen vollenden. Das etwa 10 ha große Gelände soll dabei mit Mischwald und Hecken bepflanzt werden.

Die Gestaltung des Parks am Reha-Zentrum Bad Frankenhausen ist ein Projekt der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Thüringen e.V. Die Thüringer Forstverwaltung begleitet die fachliche Umsetzung des Projektes gemeinsam mit dem Thüringer Forstamt Oldisleben, der Naturschutzbehörde im Kyffhäuserkreis und dem Reha-Zentrum Bad Frankenhausen. Auf der Fläche unterhalb des Reha-Zentrums sollen 17 verschiedene Baum- und Straucharten gepflanzt werden. Ziel ist es, eine möglichst vielfältige Baum- und Strauchartenmischung zu schaffen.

Der ?Tag des Baumes? hat eine sehr lange Tradition und geht auf den amerikanischen Journalisten Julius Sterling Morton zurück, der schon im Jahre 1872 seine ?Arbor Day-Resolution? verfasste und darin einen jährlichen ?Tag des Baumes? forderte. Im Jahre 1951 empfahl die FAO (Food and Agriculture Organisation der UNO), jährlich einen ?Festtag des Baumes? zu begehen. Am 25. April 1952 pflanzte zum ersten "Tag des Baumes" in Deutschland der damalige Bundespräsident, Prof. Dr. Theodor Heuß, im Bonner Hofgarten einen Ahornbaum. Die Pflanzungen zum ?Tag des Baumes? werden traditionell mit dem vom gleichnamigen Kuratorium gekürten ?Baum des Jahres? verbunden. In diesem Jahr ist der Bergahorn zum ?Baum des Jahres? gewählt worden. Weiterführende Information zu dieser bei uns heimischen Baumart sind im Internet unter http://www.thueringen.de/de/forst/aktuelles/jahresb/content.html zu finden.

Nach den Schäden durch die Orkane ?Kyrill? und ?Emma? sowie Borkenkäferbefall ist auch in Thüringens Wäldern die Wiederaufforstung durch Pflanzung artenreicher Bestände in vollem Gange. Um Stabilität und Vielfalt zu schaffen, soll der Anteil von Mischbeständen unter Verwendung einheimischer Laubbaumarten, v. a. Buche, Eiche und Ahorn, sowie in Gebirgslagen auch der Weißtanne, spürbar erhöht werden. Dadurch werden die Wälder langfristig widerstandfähiger gegen biotische und abiotische Schäden. Allein im Staatswald wurden im Herbst 2008 ca. 430.000 Pflanzen in den Boden gebracht. Im Jahr 2009 kommen noch einmal ca. 1,4 Mio. Pflanzen hinzu.


Katrin Trommer-Huckauf
Pressesprecherin/Öffentlichkeitsarbeit
Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt
Beethovenstraße 3
99096 Erfurt
Tel.: 0361 / 37 99 930
Fax: 0361 / 37 99 939
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
Internet: www.thueringen.de/tmlnu
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Heidelberg veranstaltet ersten 'Umweltdialog' in der Print Media Academy PDF Drucken E-Mail
Heidelberg (pressrelations) -
Heidelberg veranstaltet ersten "Umweltdialog" in der Print Media Academy

"Green Printing" als Modell der Zukunft diskutiert


Immer mehr Druckereien orientieren sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit. Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) unterstützt diese Entwicklung konsequent und arbeitet seit Jahren mit unterschiedlichsten Maßnahmen in der eigenen Produktion - und auch beim späteren Einsatz von Druckmaschinen - an dem Ziel, Ressourcen, Emissionen und Abfälle zu verringern oder sogar ganz zu vermeiden. Ein intensiver Dialog mit den Anwendern, den Druckereien, ist ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie.

Um den Know-how-Austausch der ökologisch interessierten Druckereien untereinander zu fördern und so bereits erfolgreich umgesetzte Ideen auch anderen zugänglich zu machen, initiierte Heidelberg Ende März erstmals einen "Umweltdialog". Bei dieser Veranstaltung in der Print Media Academy diskutierten ein gutes Dutzend Vertreter besonders umweltorientierter Druckereien überwiegend aus deutschsprachigen Ländern mit Repräsentanten von Verbänden über Themen rund um den Umweltschutz in der Printmedien-Industrie. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Achim Schorb vom Heidelberger Institut für Energie- und Umweltforschung (IFEU).

Zur Einstimmung stellten zwei Druckereien ihr ökologisches Konzept vor: Lokay-Druck aus Reinheim bei Darmstadt, die bis 2012 die umweltfreundlichste Druckerei in Deutschland werden will, und Stark-Druck aus Pforzheim. Der Rollen- und Offsetdrucker aus Baden-Württemberg will demnächst mit der Abwärme seiner Maschinen nicht nur sein eigenes Gebäude, sondern auch das eines benachbarten Versandhändlers heizen.

"Green Printing" in der Praxis

"Green Printing" ist keine Utopie, lautete die zentrale Botschaft des Forums. Green Printing zu realisieren sei aber weniger eine Frage der Technik als vielmehr des Kopfes. "Die umweltfreundlichste Maschine von Heidelberg nutzt nichts", so Achim Schorb, "wenn der Drucker damit nicht umweltfreundlich drucken will." Martina Fuchs-Buschbek von Oktober-Druck in Berlin zeigte sich überzeugt, dass die Hürden der Umsetzung nicht im Bereich der Umweltthematik liegen, sondern in gewohnten und bewährten Abläufen: "Die junge Generation tut sich mit den notwendigen Veränderungen im Umgang mit Maschinentechnik und Chemikalien leichter, weil die Grundlagen für das Verständnis in der Ausbildung vermittelt werden. Ältere, unflexiblere Kollegen werden nach und nach in Rente gehen."

Als schwierig wurden bei der lebhaften, phasenweise kontrovers geführten Diskussion die Entscheidungsstrukturen bei Print Buyern gesehen. Auch wenn der eigentliche Kunde an umweltverträglich hergestellten Druckprodukten interessiert sei, könne er den Auftrag häufig nicht selbst vergeben. Diese Aufgabe übernehme meist der Einkauf, der in der Regel nur an einem interessiert sei: an niedrigen Preisen - egal wie das Produkt auch hergestellt wurde. Hier müsse noch weitere Überzeugungsarbeit gelleistet werden.

Auf einem "Marktplatz" hatten die Druckereien nach den Gesprächsrunden Gelegenheit, ihre Ansätze und Lösungen auf den Gebieten Nachhaltigkeit und Umweltschutz vorzustellen. Auf großes Interesse stieß auch der CO2-Rechner des Bundesverbands Druck und Medien (bvdm), für den Heidelberg offizieller Kooperationspartner ist.

Heidelberg hat den Schutz der Umwelt bereits 1992 zum Unternehmensziel erklärt. Was das Unternehmen auf diesem Sektor alles macht, ist neuerdings in einer eigenen Rubrik auf der Heidelberg Internetseite zusammengefasst: www.heidelberg.com/eco. Die dort hinterlegten Informationen reichen von den Leitlinien des Unternehmens zur Umweltpolitik über umfangreiche Öko-Standortdaten bis zu einer Liste von Stoffen, die Lieferanten nicht verwenden dürfen. Über die Seite können auch zahlreiche Heidelberg Publikationen zu Nachhaltigkeitsthemen heruntergeladen werden.



Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Public Relations
Hilde Weisser
Tel.: +49 (0)6221 92 50 66
Fax: +49 (0)6221 92 99 50 66
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
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